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Frau liefert sich Duelle, doch dann werden
beide von ungeahnten Lüsten und Genüssen überrascht. Zuletzt verbünden sie sich sogar und ziehen, das Mundwerk und die Messer gewetzt, gemeinsam gegen den Dreck der Welt! Niemand kann der Hagerschen Logik und dem Semmlerschen Sinn für praktische Lösungen entrinnen. Mikroskopische Großwild-jagden, hygienische Kreuzzüge und emanzipatorische Banküberfälle führen zum Wohle der Menschheit. Der biedere Rahmen der Gemeindefrauen ist gesprengt. Emma und Friederike sehen sich verdutzt an: „Hoppla! Zack, zack!“– Jetztaberau!“
Episoden:
„Das Ordnungsamt“
„Hager – Yoga“
„Wer rastet, der rostet!“
„Das Gemeindefest“
„Gemeinsam gegen den Dreck der Welt“
Ein Clownsstück von und mit Gabriele Sponner und Dr. Gisela Matthiae
Regie: Peter Aurin
Dauer: ca. 90 Minuten
Bühne: ca. 6 x 6 m
Verdunkelbarer Raum
Gabriele Sponner arbeitet als Schauspielerin, Theaterpädagogin und Therapeutin.
Sie leitet das Kindertheater „THEATER MIT DER 13“ und spürt mit großer Freude die Infantilität Erwachsener auf.
www.Theater-mit-der-13.de
Peter Aurin ist Pantomine, Schauspieler und Theaterpädagoge bei ARCO e.V., Wiesbaden.
www.arco-wiesbaden.de
Presse
„Die beiden Darstellerinnen
steigerten ihren Körpereinsatz im Laufe des Abends, liefen
Wasserski auf einer Bierbank, tanzten Flamenco, kämpften
um Papiertaschentücher und gegen Osteroporöse
und lieferten sich schließlich eine Putzschlacht, die
sich gewaschen hatte. (...) Zwischen all der Clownerie gab
es in dem von Peter Aurin in Szene gesetzten Stück auch
Nachdenkliches und kleine Wahrheiten zu entdecken“.
Geislinger Zeitung 07.05.2004
„Mitreißend
und mit viel tiefgründigem Humor warfen die beiden Clowninnen
im Evangelischen Gemeindezentrum in Lauda einen etwas anderen
Blick auf den Alltag der Frau. (...) Das Stück lebt von
der alltäglichen Situationskomik und dem, wie Frauen
nun mal sind, manchmal etwas eigen. Unübertrefflich sind
die Mimik und die Körpersprache der Akteurinnen, die
es verstehen, ihre Charaktere zum Leben zu erwecken und dem
Publikum einen unterhaltsamen Abend zu bereiten.“
Fränkische Nachrichten 18.11.2003
„(...) das Publikum
bekam sich vor Lachen gar nicht mehr ein. Die beiden Frauen
wirbelten und stolperten zugleich auf der Bühne herum,
was ihnen durch einen tosenden Applaus zwischendurch und am
Ende des Gemeindefestes gedankt wurde.“
Homberger Anzeiger 01.11.2001
„Theatralik und
groteskes Gehabe setzten die Akteurinnen gekonnt in Szene.
Das Publikum quittierte die Spielfreude mal mit einem Schmunzeln,
mal mit gellendem Gelächter.“
Hessisch-Niedersächsische Allgemeine 25.10.2001
„(...) Das
Gemeindefest spielt im kirchlich-sozialen Umfeld und wird dort
als heiter-fröhliches Stück für die ganze Familie
sicher seinen Platz finden. Man sieht die Mütter und Kinder
förmlich juchzen, wenn die Väter samt dem Herrn Pfarrer
etwas hilflos in aller Öffentlichkeit mit dem Besen hantieren
müssen. Das scheinbar so harmlose Spiel ist nahe an der
Wirklichkeit, einer Welt voller Widersprüche, in der vorgefertigte
Lebensentwürfe nicht mehr möglich sind und jeweils
eigene Wege gefunden werden müssen. Die roten Clownsnasen
signalisieren zwar Komik, aber die Zuversicht auf ein gutes
Ende ist nicht selbstverständlich.“
Stuttgarter Zeitung 02.05.2000
„Dieses Gemeindefest
ist mehr als ein clowneskes Duett zwischen der schwäbischen
Frau Semmler und der preußisch-korrekten Frau Hager
im Business Jackett.“
Stuttgarter Nachrichten 02.05.2000
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